Montag, 15. Dezember 2008

Wo isch dZiit hii?

So liebi Lüüt, zum Abschluss vodem wükich super mega lässige Uslandsemeschter gits doch no es paar Sache us Züri. Am Afang vodere Wuche hanich bim ide Stadt umestriele doch no s'eint oder ander entdeckt: Lenin Huus, Buchner Huus und ich bin au im Cabaret Voltaire ufen Kafi xii. Lenin und Büchner hettet näbädänand gwohnt, wäns gliichzytig gläbt hettet.

Mis letschte Wuchi isch nözo dä Böörner xii. Einersiits häts vill zlerne und ufde andere Siite häts e chliini Darmgrippe gä. Also eher gschissä.

Zum Abschluss gits no es paar Bildli vo Lüüt wo ich nonie bildlich vorgstellt han, mit dänä ich aber zimmli vill Zyt verbracht han: Das sind zum eine natürlich mini tolle WG-Gspöndli (Mel und Tamara)


und zwei vo mine Studiekollege (Petri und Rafi)


Also bis gli. (Ein Iitrag chunt sicher no!)

Montag, 8. Dezember 2008

Die letzten Zwei

Am Wochenende gab’s wieder Besuch. Endlich war mein schatz wieder einmal bei mir. Gleich am Freitag in der Früh ging’s nach Genf, in eine nette Herberge, wo wir dann zwei Tage blieben. In Genf selbst gab’s echt nette Sachen zu besichtigen. In erster Linie ist Genf ja bekannt für seine internationalen Organisationen, wie zum Bespiel der UNO:


Oder auch dem Roten Kreuz (mit super Museum. Aber es gibt auch andere Museen. Zum Beispiel das Protestantismus-Museum(leider alles in französisch, aber sehr pompös)…


Apropos Protestanten: Da war noch die Mauer der Reformatoren: riesige Statuen von den Genfer Reformatoren:


Oder auch dem Jean Jacques Rousseau-Museum:


Aber auch sonst ist die Stadt sehr hübsch. Nette Innenstadt und dem Jet d’eau, einer 140 Meter hohen Wasserstrahl:


Neben Genf sind wir auch nach Lausanne gefahren. Dort angekommen haben wir gleich die einzige Schweizer U-Bahn ausprobiert (bis zu 12% Steigung, erinnert eher an eine Zahnradbahn):


Mit der sind wir dann zum See gefahren. Ich kann nur sagen, Dezember ist kein gutes Sightseeing Wetter. Aber im Olympia-Museum war’s Gott sei Dank trocken (das war erst popös):


Am Weihnachtsmarkt haben wir dann noch Sami Chlaus getroffen und einen Glühwein getrunken:


So, viele Fotos, etwas wenig Text, aber ich hab zurzeit ur den Uni-stress.
Lg von eurem SamiChlaus

Dienstag, 2. Dezember 2008

Advent, Advent. Die Zeit verrennt.

Jetzt sind nicht einmal mehr 3 Wochen und dann ist mein Erasmussemester vorbei und ich bin zu Hause. Das Thema des heutigen Eintrags ist: Der Advent.
Weihnachtlich sind die Schweizer eher ein Entwicklungsland. Bis auf unsere WG, aber dazu später. Also die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ist eher spartanisch und ist nicht sehr Weihnachtlich. Der größte Weihnachtsmarkt in Züri ist in der Bahnhofhalle, dementsprechend stimmungsvoll, aber mit einem Swarovsky-Kristall-Schmuck behängtem schönen Weihnachtsbaum:




Außerdem gibt’s keine Punschstände sondern einige vereinzelte Glühweinhütten! In Basel sieht das schon ein bisschen anders. Da dominiert Kitsch:


Vor allem im Puppenhaus-Museum (hab’s nicht geschafft, da rein zugehen):


Aber bei uns in der WG geht’s dafür so richtig ab. Alle Freunde die bei mir im Gretzl wohnen machen beim Wichteln mit! In der WG gibt’s eine Art Adventkalender, wo wir uns gegenseitig super Sachen schenken (also meine Geschenkli waren super: ein FCZ-Schal und ein leckerer Appenzeller-Schnaps):


Und die Mädls haben am Wochenende einen Grittibänz oder so gebacken. Das ist so ein Striezel-Männchen:


Wünsche allen einen schöne Vorweihnachtszeit, kommt zur Besinnung und freut euch auf das Fest und Bitte: trinkt’s an Punsch für mich mit!

Montag, 1. Dezember 2008

Besuch

Am Freitag hab ich um 6.30 Besuch bekommen. Damit bin ich zum ersten Mal vor meinen Mitbewohnerinnen aufgestanden. Der Besuch von Hernn Köberl stand unter dem Motto: Fußball, Essen und Fortgehen. Und damit verbunden auch sehr „vü gaudi“.

Fußballtechnisch ging’s am Freitag gleich zur FIFA-Zentral. Wir durften uns die Aula ansehen und Fotos machen. Sehr nette Menschen bei der FIFA:



Am Samsag ging’s dann zum FCZ-Match. Züri hat trotz nicht berauschenden Spiels 1:0 gegen Sion gewonnen. Aber die Stimmung war ganz gut:



Während wir am Freitag „nur“ in der WG getratscht haben, war am Samstag Hip-Hop-Konzert-Zeit. In der Ton-Molkerei war Züri by Lienz (und nicht wie ich nicht dacht Züri Bär Lions) live on stage. Ein sehr witziger Raper mit züridytschen Texten die auch Züri zum Thema haben:


Nach einigen Röstis gab’s am Sonntag-Abend noch das geilste Käsfondue:


P.S.: 12 Referenden oder so waren auch noch am Wochenende, aber das soll mal jeder selbst nachlesen…

Donnerstag, 27. November 2008

Wurzeln




Das ist die Habsburg. Die Stammburg der Habsburger. Steht in der Ortschaft Habsburg (ca. 400 Einwohner).

Und so sieht’s dann aus der Nähe aus:


Auch von innen ist sie nicht größer:


Sehr popelig. Können wir froh sein, dass sie bei uns dann die Baukunst und den Prunk entdeckt haben. Sie gehört übrigens auch nicht mehr den Habsburgern. Und drinnen ist ein Restaurant. Mit nicht sehr empfehlenswerten Kaffee (aber der ist in der Schweiz oft nicht sonderlich).

Danach ging’s mal nach Appenzell: sehr nette, ländliche und andere Umgebung als Züri. Hier eines der berühmten bemalten Häuser:


Auf diesem Legendären Platz werden am letzten Sonntag im April die kantonalen Abstimmungen öffentlich, mit Handzeichen statt.


Zu guter letzt ging’s noch nach St.Gallen. Sehr liebe Stadt mit einer mörder-großen Kathedrale:


Ab morgen gibt’s Besuch, am Samstag FCZ-Match, am Sonntag 12 Abstimmungen und Adventbeginn am Montag. Werden also viele Blögli Einträge werden in den nächsten Tagen.

Bis bald meine Lieben

Dienstag, 25. November 2008

Basel

Am Sonntag war Basel dran: Anfangs ging’s gleich mal für 2 Stunden ins Kunstmuseum wo von Brueghel über Picasso alles vorhanden ist.
Sehr faszinierend waren aber auch die Kirchen in einer ist ein Museum drinnen, in einer anderen ein Restaurant und beim Münster haben sie mich nicht hinauf auf den Turm gelassen. Denn das geht nur, wenn man mit einer 2. Person, die einen kennt hinaufgeht. Säcke.


Sonst ist Basel sehr schön: Rhein mit Fähre:


Super Museen, nette kleine Gässchen, super Rathhaus:


Aber leider keine Weihnachtsmärkte.
Bis zum nächsten mal

Samstag, 22. November 2008

Besuch bei James

Es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Da ich aber leider keine derartig guten Kleider besitze, wurde der heutige Ausflug verschoben und es gab ein kleines Alternativprogramm. Es war auch gut so, denn es waren viele Bahnlinien heute einfach gesperrt. (auch die Schweizer kommen mit Schnee nicht so gut zurecht)

Ich habe mir heute gedacht, es schneit und stürmt, aber ich muss einen kleinen Ausflug machen. Also habe ich James und Elias besucht. Beide wohnen neben einander. James Joyce und Elias Canetti liegen beide auf dem Friedhof Zürich Fluntern. Beide haben sehr schöne Gräber:

Mit James-Statue sitzend und rauchend



Ansonsten muss ich grad echt viel für die Uni machen. (das ist NICHT gelogen. Und Uni heißt Uni und NICHT saufen)

Viel Spaß in Österreich mit dem Schnee

Montag, 17. November 2008

Hai ihr Lieben

Heute gibt’s nur einen kleinen Eintrag über lustige Wörter.
Es geht aber gar nicht um lustige Wörter des Schweizerdeutschen, sondern um ungewöhnliche Ausdrücke im Schweizer Hochdeutschen (also Wörter die so auch in der Zeitung stehen).

Unterbruch – Unterbrechung
aufgestellt – aufgeschlossen, leiwand
übersetzt – überhöht (übersetzte Geschwindigkeit)
wurden gebüsst – mussten Bußgeld zahlen (gibt kein ß im Schwyzerdütschen)
Töff – Motorrad
Velo - Fahrrad
Kontrollschild – Kennzeichen (beim Auto)
parkieren – parken

Das war’s auch schon wieder.

Dienstag, 11. November 2008

Die Öffis

Zum beginn aber noch ein kleines Rätsel: was ist in der Schweiz das beliebtes, bekannteste österreichische essbare Produkt? (Auflösung folgt unten)

Jetzt zum eigentlichen Thema: Die Öffis in Züri sind schon etwas Besonderes. Die Tickets sind ähnlich teuer wie in Wien, nur ist der Nachtbus nicht inkludiert, sie fahren zu 99% nach Fahrplanzeit, dafür fahren sie nur 30 kmh und es gibt keine U-Bahn. Doch das allerbeste sind die Kontrollen gegen Schwarzfahrer. Ich gehe nach der Uni auf Tram um nach Hause zu fahren, da sagt der Fahrer nach einer Station durch: „Billet Kontrolle, bitte halten Sie ihr Billets bereit.“ Bei der nächsten Station steigen dann je Wagon 3 Beamte ein um zu kontrollieren. Bis jetzt noch nicht so ungewöhnlich. Doch draußen warten noch 10 Polizisten, 2 sogar mit Hunden. „Viel Lärm um nix, bei den ordentlichen Schweizer!“, denkt sich der kleine Chlausi. Doch dann passiert es auch schon: Geschrei, ein Mann schlägt beim Aussteigen um sich, verliert sein Sackerl und läuft von der Kontrolle davon! Drei Polizisten haben ihn gleich verfolgt, einer wollte ihm den Weg abschneiden. Wahnsinn! Ich habe leider nicht mitbekommen, wer gewonnen hat, da sich die Verfolgungsjagd in zu kleinen Gassen abgespielt hat. Wieso es zu dieser Eskalation kam ist nicht ganz klar. Vielleicht liegt es n der Staffelung fürs Schwarzfahren. Man wird beim Fehltritt registriert und die Buße wird immer mehr.

Am Sonntag wollt ich mit Melanie und Martin zum Züri-Fußball-Derby gehen, GC gegen FCZ. Leider gab’s keine Karten zu Sinnvollen Preisen mehr (über 40€ für die Schweizer Liga ist echt zu viel).


Dafür sind wir dann noch kurz auf einen sehr schönen Friedhof gegangen:


Die Auflösung des Rätesels: Linzer Torte. Die gibt’s überall und in allen Varianten: groß, klein, als Keks oder auch im Joghurt. Verstehe wer will. Hier eine kleine Auswahl:


Lg und bis bald

Freitag, 7. November 2008

Freitag

Heute ist Freitag. Freitag wurde übrigens in Züri erfunden. Zumindest der Freitag der die Taschen herstellt, die sooooo schön sind, aber leider sau teuer sind. Aber der Flag-store in Züri is echt super:



Und vom Turm oben hat man einen tollen Blick auf die Freitagfabrik und auf die Hardbrücke:


Naja, sonst war eigentlich e nix tolles los.

Dienstag, 4. November 2008

Lustiges Zermatt

Am Sonntag war vielleicht ein geiler Tag. Vor der supergeilen Gletschertour war ich noch in Zermatt, einem sehr lieben autofreien Skiort. Naja, sehr viel gibt’s nicht zur erzählen über den Ort der umringt ist von 3000ern und 4000ern. Alles ist sehr nett touristisch aufbereitet: die Zugansagen in der Gletscherbahn sind in 5 Sprachen, darunter auch chinesisch, der Schaffner kann 3 Sprachen und baulich ist alles alpin. Zum Beispiel die Mac Donalds Filiale:


Oder die Dönerbude:


Oder die einheimische Snackbar Wilde Hilde:


Und natürlich auch das Matterhornmuseum „Zermattlantis“ mit dem Murmeltierbrunnen davor:


Da es in Zermatt keine Autos gibt fahren nur Elektrobisse und E-Taxis (fahren sogar bis zu 30 kmh):


Und auch die Polizei hat solche Gefährte:


Bis Bald!

Montag, 3. November 2008

Das Matterhorn


So sieht das Matterhorn im Nebel aus.

Tja da fährt man 3 Stunden mit dem Zug, zahlt trotz Interrailtickets ca 60 Euro Zusatzfahrtkosten, legt 2600 Höhenmeter zurück und dann dieser Ausblick.
Aber egal. Es war trotzdem sensationell. Ich war auf dem Gornergrat auf 3137 Meter und es war super geil! Bin dort herumspaziert, hab die Sturmböen genossen, wegen der Luft schon ein bisschen geschnauft (oder auch wegen der schlechten Kondi), Gletscher bewundert (wird’s ja nimmer so lange geben) und hab voll viele 4000er gesehen.
Hier ein paar Impressionen:








Aber das Problem mit dem teilweisen Nebel hab ich dann doch noch gelöst: ich hab das Matterhorn dann einfach so fotografiert:


In diesem Sinn, hoffen wir dass der Schnee bald wieder kommt (bzw. In Österreich überhaupt einmal kommt)
Morgen folgt Teil 2 des Ausflugs: Lustiges Zermatt.