Sonntag, 28. September 2008

Wenn Wale wählen könnten

Nicht nur in Österreich waren Wahlen. In Albisrieden war am Samstag den 27. September die Wahl der Wahlen. Es wurde im Rahmen der Bezirksviehschau die Miss Albisrieden gewählt und wir waren dabei. Und das ist sie:



Wir haben sie in Mitten der anderen Kühe sogar gefunden.

Nach der Kuhschau, ging’s noch rauf auf die Kirche und von dort aus hatten wir einen super Blick auf die Alphornbläser die uns den Nachmittag versüßten.



Als Abschluss ging’s dann noch auf einen Schweizer Flohmarkt mit Fantasiepreisen (302€ für ein altes metallenes Werbeschild)

Das nächstes mal gibt’s was über die Schweizer Kunst des Referendums

Dienstag, 23. September 2008

Anstrengende Tage

Pfuh das waren anstrengende Tage. Erster Besuch, erstes großes Fest (glaub ich…), viel unternommen, und jetzt endlich wieder Internet auf meinem Laptop.
Aber mal von vorne: Am Donnerstag waren wir in der abgespacetesten Bar überhaupt: Green Mango. Ein Asiatisches Internet Cafe, dass ab 20.00 die preise auf 5.5 CHF erhöhte und weil Livemusik spielte, kostete die Stange (Seidl) 7.5 CHF. Das sind fast 5 Euros. Aber war dann dank Insidertip von Flo in der Hafenkneipe doch noch sehr lustig.
Am Freitagabend war dann das erste große Fest, die Erasmus Welcome Party. Nach einem Besuch in Saschas (weiblich) Wohnung, kamen wir doch noch um 24.00 dort an. Die Getränke waren billig und die Musik… Also nur soviel: eine Zeit lang waren 4 von 6 Liedern Elvissongs.
Der Rest des Wochenendes war sehr entspannt. Bis auf die Tatsache, dass gast alle Kaffeehäuser im Zentrum am Samstag um 18.00 zusperren.

Übrigens: so sieht 7 Euro Essig-Wein aus


So morgen folgen meine Unierlebnisse.

Ach ja, weiße Toblerone ist wirklich sehr sehr gut (Danke Frau lisi)

Dienstag, 16. September 2008

Mein erster echte Uni-Tag

Heute war ich das erste Mal auf dem Institut für Publizistik und Medienforschung. Die Freundlichkeit des Personals (der Sekretärinnen, Professoren, Assistenten) ist unglaublich. Es gibt sogar eine ganz gute Mensa am IPMZ. Auch gibt es guten Kaffee für wenig Geld (shame in you Wiener Publizistikinstitut). Am Anfang jeder (!) Lehrveranstaltung kommt ohne Aufforderung ein Techniker, der den Beamer einstellt und in den Seminaren (teils auch in den Vorlesungen) gibt es nach 50 Minuten eine 10 Minuten Pause um die Konzentration zu erhöhen. Auch technisch ist das IPMZ supergut ausgestattet: die Jalousien stellen sich automatisch auf die Lichtverhältnisse ein (das funktioniert auch), da das Institut etwas weiter draußen ist hängt in einem Gebäude sogar ein S-Bahnabfahrtstafel…

Nur der Schweizer Vortragenden heute redete etwas langsam und sehr pathetisch, schau ma mal, wie die anderen sind. Und eines ist halt auf jeder Uni gleich; in erster Vorlesung musste ich wegen Platzmangel hinten stehen.

Heute gibt’s kein Foto, weil ich das Layout ja e nicht hinkrieg.

Euer Chlaus

Montag, 15. September 2008

Das erste beste Wochenende

Am Samstag war vielleicht ein Tag. Zu Mittag aufgestanden, dann einkaufen (hab jetzt eine Handy-Wertkarte) und dann folgte schon ein Anruf an wegen dem Festl am Abend. Dann ging’s um 4 nach Steffä oder so. Nach einem verpassten Zug und einer Autostopfahrt waren wir dann bei dem Ortsschild, bei dem Melanies (meiner Mitbewohnerins) Freund gerade seine Schnapsflasche ausgrub.

Zur Vorgeschichte: Melanies Freund ist Zimmermann und war 3 Jahre auf der Walz und ist am Samstag heimgekommen. Und das Ritual besagt, er muss bei seiner Anreise eine Flasche Schnapps vor dem Ort vergraben und bei der Rückkehr wieder ausgraben und trinken.

Dann ging’s auf ein sehr cooles Schweizer- und Zimmermännerfest. Super Essen, Super Trinken und vor allem super nette und aufgestellte (so was wie leiwand) Leute, aber das Fest war draußen und es hatte nur 10 Grad und es hat geschüttet. Aber der Stimmung hat man’s nicht angemerkt.

Am Sonntag gab’s dann noch eine Erasmus Stadtführung, die im Zeughauskeller (einer Brauerei) geendet hat. Wichtigste Info der Tour: Die Schweizer essen 12 Kilo Schoggi im Jahr.

Danach waren wir noch bei der Freundin einer Kollegin die in Zürich wohnt, haben ihr zu ihrem Geburtstag gratuliert und uns selbst zum Essen eingeladen.




In diesem Sinn wünsche ich euch allen ein besseres Wetter
Ein verschnupfter Chlaus

Samstag, 13. September 2008

Grüezi

Gestern habe ich es doch zur ersten Lehrveranstaltung geschafft. Der Titel: "Understanding the Swiss: Going Beyond Stereotypes". Da haben wir Theorien und Praktiken zum Thema Kulturschock gelernt. War sehr interessant. Am Abend gab’s dann noch ein nettes kleines Fortgehen. War noch nicht so lange, weil die Nachtbusse andere Strecken fahren und Aufpreis kosten.

Heute ist es noch um einiges kälter geworden: Man sieht sogar seinen Atem.

Noch einmal kurz zum Essen: Man bekommt wirklich überall Schoggi: auch beim Maci wenn man einen Kaffee bestellt (der „billigste“ in der Schweiz). Und ich habe mir heute Fertig-Rösti gemacht: sah zwar nicht nach Packungsbild aus, war aber ganz gut, wenn auch fettig.



In diesem Sinn wird ich mich jetzt mal fertig machen zum fortgehen (15.00)

Donnerstag, 11. September 2008

Erste Eindrücke

Die ersten zwei Tage sind rum und ich habe bereits die erste Erfolgsbilanz aufzuweisen:

Lehrveranstaltungen laut Plan: 1

Lehrveranstaltungen verpasst: 1

100% Quote


Die Ankunft in der Schweiz war super-klischeehaft: Ich habe gleich um

6.20 am Hauptbahnhof meine erste Schoggi erhalten. Die Schweizer so sind sehr nett und freundlich, meine WG-Kolleginnen sind auch super und die Wohnung an sich ist auch leiwand, wenn auch extrem teuer für unsere Verhältnisse.

Die Schweiz erfüllt auch sonst beim ersten Eindruck viele Vorurteile: überall Banken, ein Konto eröffnen dauert 5 (in Worten fünf) Minuten und über all gibt es leckere Schoggi



Aber es gibt auch negatives zu vermelden…Schoggi wird teurer