Donnerstag, 27. November 2008

Wurzeln




Das ist die Habsburg. Die Stammburg der Habsburger. Steht in der Ortschaft Habsburg (ca. 400 Einwohner).

Und so sieht’s dann aus der Nähe aus:


Auch von innen ist sie nicht größer:


Sehr popelig. Können wir froh sein, dass sie bei uns dann die Baukunst und den Prunk entdeckt haben. Sie gehört übrigens auch nicht mehr den Habsburgern. Und drinnen ist ein Restaurant. Mit nicht sehr empfehlenswerten Kaffee (aber der ist in der Schweiz oft nicht sonderlich).

Danach ging’s mal nach Appenzell: sehr nette, ländliche und andere Umgebung als Züri. Hier eines der berühmten bemalten Häuser:


Auf diesem Legendären Platz werden am letzten Sonntag im April die kantonalen Abstimmungen öffentlich, mit Handzeichen statt.


Zu guter letzt ging’s noch nach St.Gallen. Sehr liebe Stadt mit einer mörder-großen Kathedrale:


Ab morgen gibt’s Besuch, am Samstag FCZ-Match, am Sonntag 12 Abstimmungen und Adventbeginn am Montag. Werden also viele Blögli Einträge werden in den nächsten Tagen.

Bis bald meine Lieben

Dienstag, 25. November 2008

Basel

Am Sonntag war Basel dran: Anfangs ging’s gleich mal für 2 Stunden ins Kunstmuseum wo von Brueghel über Picasso alles vorhanden ist.
Sehr faszinierend waren aber auch die Kirchen in einer ist ein Museum drinnen, in einer anderen ein Restaurant und beim Münster haben sie mich nicht hinauf auf den Turm gelassen. Denn das geht nur, wenn man mit einer 2. Person, die einen kennt hinaufgeht. Säcke.


Sonst ist Basel sehr schön: Rhein mit Fähre:


Super Museen, nette kleine Gässchen, super Rathhaus:


Aber leider keine Weihnachtsmärkte.
Bis zum nächsten mal

Samstag, 22. November 2008

Besuch bei James

Es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Da ich aber leider keine derartig guten Kleider besitze, wurde der heutige Ausflug verschoben und es gab ein kleines Alternativprogramm. Es war auch gut so, denn es waren viele Bahnlinien heute einfach gesperrt. (auch die Schweizer kommen mit Schnee nicht so gut zurecht)

Ich habe mir heute gedacht, es schneit und stürmt, aber ich muss einen kleinen Ausflug machen. Also habe ich James und Elias besucht. Beide wohnen neben einander. James Joyce und Elias Canetti liegen beide auf dem Friedhof Zürich Fluntern. Beide haben sehr schöne Gräber:

Mit James-Statue sitzend und rauchend



Ansonsten muss ich grad echt viel für die Uni machen. (das ist NICHT gelogen. Und Uni heißt Uni und NICHT saufen)

Viel Spaß in Österreich mit dem Schnee

Montag, 17. November 2008

Hai ihr Lieben

Heute gibt’s nur einen kleinen Eintrag über lustige Wörter.
Es geht aber gar nicht um lustige Wörter des Schweizerdeutschen, sondern um ungewöhnliche Ausdrücke im Schweizer Hochdeutschen (also Wörter die so auch in der Zeitung stehen).

Unterbruch – Unterbrechung
aufgestellt – aufgeschlossen, leiwand
übersetzt – überhöht (übersetzte Geschwindigkeit)
wurden gebüsst – mussten Bußgeld zahlen (gibt kein ß im Schwyzerdütschen)
Töff – Motorrad
Velo - Fahrrad
Kontrollschild – Kennzeichen (beim Auto)
parkieren – parken

Das war’s auch schon wieder.

Dienstag, 11. November 2008

Die Öffis

Zum beginn aber noch ein kleines Rätsel: was ist in der Schweiz das beliebtes, bekannteste österreichische essbare Produkt? (Auflösung folgt unten)

Jetzt zum eigentlichen Thema: Die Öffis in Züri sind schon etwas Besonderes. Die Tickets sind ähnlich teuer wie in Wien, nur ist der Nachtbus nicht inkludiert, sie fahren zu 99% nach Fahrplanzeit, dafür fahren sie nur 30 kmh und es gibt keine U-Bahn. Doch das allerbeste sind die Kontrollen gegen Schwarzfahrer. Ich gehe nach der Uni auf Tram um nach Hause zu fahren, da sagt der Fahrer nach einer Station durch: „Billet Kontrolle, bitte halten Sie ihr Billets bereit.“ Bei der nächsten Station steigen dann je Wagon 3 Beamte ein um zu kontrollieren. Bis jetzt noch nicht so ungewöhnlich. Doch draußen warten noch 10 Polizisten, 2 sogar mit Hunden. „Viel Lärm um nix, bei den ordentlichen Schweizer!“, denkt sich der kleine Chlausi. Doch dann passiert es auch schon: Geschrei, ein Mann schlägt beim Aussteigen um sich, verliert sein Sackerl und läuft von der Kontrolle davon! Drei Polizisten haben ihn gleich verfolgt, einer wollte ihm den Weg abschneiden. Wahnsinn! Ich habe leider nicht mitbekommen, wer gewonnen hat, da sich die Verfolgungsjagd in zu kleinen Gassen abgespielt hat. Wieso es zu dieser Eskalation kam ist nicht ganz klar. Vielleicht liegt es n der Staffelung fürs Schwarzfahren. Man wird beim Fehltritt registriert und die Buße wird immer mehr.

Am Sonntag wollt ich mit Melanie und Martin zum Züri-Fußball-Derby gehen, GC gegen FCZ. Leider gab’s keine Karten zu Sinnvollen Preisen mehr (über 40€ für die Schweizer Liga ist echt zu viel).


Dafür sind wir dann noch kurz auf einen sehr schönen Friedhof gegangen:


Die Auflösung des Rätesels: Linzer Torte. Die gibt’s überall und in allen Varianten: groß, klein, als Keks oder auch im Joghurt. Verstehe wer will. Hier eine kleine Auswahl:


Lg und bis bald

Freitag, 7. November 2008

Freitag

Heute ist Freitag. Freitag wurde übrigens in Züri erfunden. Zumindest der Freitag der die Taschen herstellt, die sooooo schön sind, aber leider sau teuer sind. Aber der Flag-store in Züri is echt super:



Und vom Turm oben hat man einen tollen Blick auf die Freitagfabrik und auf die Hardbrücke:


Naja, sonst war eigentlich e nix tolles los.

Dienstag, 4. November 2008

Lustiges Zermatt

Am Sonntag war vielleicht ein geiler Tag. Vor der supergeilen Gletschertour war ich noch in Zermatt, einem sehr lieben autofreien Skiort. Naja, sehr viel gibt’s nicht zur erzählen über den Ort der umringt ist von 3000ern und 4000ern. Alles ist sehr nett touristisch aufbereitet: die Zugansagen in der Gletscherbahn sind in 5 Sprachen, darunter auch chinesisch, der Schaffner kann 3 Sprachen und baulich ist alles alpin. Zum Beispiel die Mac Donalds Filiale:


Oder die Dönerbude:


Oder die einheimische Snackbar Wilde Hilde:


Und natürlich auch das Matterhornmuseum „Zermattlantis“ mit dem Murmeltierbrunnen davor:


Da es in Zermatt keine Autos gibt fahren nur Elektrobisse und E-Taxis (fahren sogar bis zu 30 kmh):


Und auch die Polizei hat solche Gefährte:


Bis Bald!

Montag, 3. November 2008

Das Matterhorn


So sieht das Matterhorn im Nebel aus.

Tja da fährt man 3 Stunden mit dem Zug, zahlt trotz Interrailtickets ca 60 Euro Zusatzfahrtkosten, legt 2600 Höhenmeter zurück und dann dieser Ausblick.
Aber egal. Es war trotzdem sensationell. Ich war auf dem Gornergrat auf 3137 Meter und es war super geil! Bin dort herumspaziert, hab die Sturmböen genossen, wegen der Luft schon ein bisschen geschnauft (oder auch wegen der schlechten Kondi), Gletscher bewundert (wird’s ja nimmer so lange geben) und hab voll viele 4000er gesehen.
Hier ein paar Impressionen:








Aber das Problem mit dem teilweisen Nebel hab ich dann doch noch gelöst: ich hab das Matterhorn dann einfach so fotografiert:


In diesem Sinn, hoffen wir dass der Schnee bald wieder kommt (bzw. In Österreich überhaupt einmal kommt)
Morgen folgt Teil 2 des Ausflugs: Lustiges Zermatt.

Samstag, 1. November 2008

3 Städte, 2 Länder und nur 1 Tag

Nach dem herrlichen Wintereinbruch, dachte ich mir: „Auf geht’s in die Alpen!“. Und so ging’s mit dem Zug nach Chur (spricht man mit ch und nicht mit k). Von dort aus ging’s mit dem Schienersatzverkehrsbus nach Arosa, einem sehr netten Wintersportort. Leider war fast alles geschlossen, weil noch keine Saison ist.



Nach einstündigem Spaziergang durch den Schnee, fuhr ich wieder zurück nach Chur. Die Innenstadt von Chur ist klein, aber fein. Einige sehr nette Kirchen und eine imposante Kathedrale. Alles sehr katholisch und barock.



Dann ging’s noch ins rätische Museum und ich habe versucht die Geschichte Graubündens zu verstehen, aber es war mir nicht möglich. Aber ich habe wieder einmal Kontakt mit rätoromanisch gehabt. Kleiner Auszug gefällig: En ils chastels del temp autmedieval eri fraid e stgir. (deutsch: In hochmittelalterlichen Burgen war es kalt und dunkel.)
Und das ist dort ausgestellt:


Zu guter Letzt bin ich noch nach Liechtenstein gefahren. Nach ca. 3 Kilometern waren wir im Landesinneren, im Hauptdorf Vaduz. 30% der Menschen arbeiten in Liechtenstein im Finanzsektor, es gibt keine eigene Währung, das Zentrum Vaduz hat 5000 Einwohner und nach 5 Minuten ist man durch die Innenstadt spazier. Aber es ist ganz witzig und erfüllt alle Klischees:




Das war’s.