Dienstag, 21. Oktober 2008

Der Süden

Es ist viel passiert in der letzten Zeit. Am Samstag war ein bisschen Party bei uns und am Sonntag bin ich dann mit leicht flauem Magen (weniger des Alkohols als der Tatarbrötchen wegen) nach Lugano und Bellinzona gefahren. Beides liegt im Tessin, im italienischen Süden der Schweiz.

Die Zugfahrt dorthin war sehr lässig, einmal von Nord nach Süd durch die Alpen. Hinzu kommt, dass die Schweizer Bahnen ein echter Servicebetrieb sind: es gibt keine Verspätung, es gibt genügend Platz und nach 17.00 in viele Zügen Bier vom Fass. Sehr amüsiert hat mich der Schaffner, der in 3 Sprachen die Zugansage durchführte. Das sollte einmal ein ÖBB-Schaffner machen ;-)

Lugano ist eine sehr italienische Stadt, es sieht ganz anders aus als Bern oder Züri, es lieg sehr malerisch am See und die Berge fallen sehr Steil zu diesem ab. Vom Bahnhof zum See bzw. zur Innenstadt kommt man mit einer Standseilbahn. Ich habe leider den Fehler gemacht in Lugano mit einem Locarno Stadtplan herumzulaufen, weshalb ich sehr viele Sehenswürdigkeiten nicht fand. Aber mir ist es nach 30 Minuten dann doch aufgefallen. Und so sieht’s dort aus:





Nachher bin ich noch für eine Stunde nach Bellinzona gefahren. Die Stadt ist für mich ein echter Geheimtipp. Nette kleine italienische Innenstadt mit großer Kirche und einer wahnsinnig dominanten Festungsanlage, die aus drei Burgen besteht. Auf einer war ich oben:





Ich hoffe für alle, dass die Finanzkrise in Österreich nicht so stark thematisiert wird wie hier. Fast jeder hat sich schon dazu geäußert. Außer Roger Federe, zumindest glaub ich das.

Achja in Stefa, dem Ort wo das Zimmermannsfest war, sind am Ufer des Züri-Sees menschliche Knochen gefunden worden. Dort war früher der Sitz des Sterbehilfeunternehmens Dignitas. Sehr interessant.

So das war’s mal.

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